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Der Radbrunnenhof ist ein integrierender Bestandteil der von den Staufern gegründeten Stadt Mahlberg. Der Radbrunnenhof selbst ist eine Vierseitanlage, bestehend aus dem herrschaftlichen Wohnhaus, einer großen aus Bruchsandsteinen mit Fachwerkanteilen gebauten Scheune, - in deren ebenerdigem Teil umfangreiche Stallungen untergebracht sind - und weiteren Ökonomiegebäuden, wie Remise, Brennhaus, überdachter Kalkgrube und Gerätehaus. Der Kern der Anlage geht in die Zeit der Renaissance zurück, erfuhr jedoch 1783 und in den folgenden Jahren eine Neugestaltung und schrittweise Erweiterung bis 1862. In seiner heutigen Erscheinungsform gilt der Radbrunnenhof, mit seiner allseitig nach außen geschlossenen Bauweise, als eine Hofanlage, wie sie im fränkischen Siedlungsraum sehr häufig anzutreffen ist. Im Wesentlichen ist der Radbrunnenhof von folgenden Merkmalen geprägt:
Da die Erben der im Jahre 1986 verstorbenen Eigentümerin die unter Denkmalschutz stehende Hofanlage nicht selbst nutzen wollten, wurde nach dem Verkauf das Hauptgebäude 1988 von den jetzigen Eigentümern restauriert und dient ihnen seitdem als Wohnung. Die Ökonomiegebäude wurden in den Folgejahren (1989 bis 1998) saniert.
1987 1992 2005 Zuschüsse der Stadt Mahlberg (Haupthaus), der Denkmalstiftung Baden-Württemberg und des Landesdenkmalamtes (Ökonomiegebäude), machten es möglich, in vielen Details historische Rückbaumaßnahmen durchzuführen.
Inzwischen ist die Hofanlage zu bestimmten Terminen und Veranstaltungen auch für die Öffentlichkeit zugänglich. Informationen zur
Restaurierung der Hofanlage |
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